Brückenschlag
Brückenschlag ist geglückt – Lindnerschule feiert einjähriges Bestehen des Ganztagsangebots
Flötenklänge und Tänze bildeten den Auftakt eines gelungenen kleinen Jubiläumsfestes am Freitag Nachmittag: ein Jahr Ganztagseinrichtung der GGS Lindnerschule (Buschhausen). Bürgermeisterin Gretel Kühr, Abgeordnete der Parteien, Manfred Przybylski als Bereichsleiter der Schulverwaltung, Schulrätin Gisela Hohlwein, als Vertreterin des Kooperationspartners des evangelischen Kirchenkreises, Frau Lippek, Pfarrer Cudak als Repräsentant der katholischen St. Josefs Kirche, Leiterinnen der umliegenden Kindergärten und Nachbarschulen – alle waren sie gekommen, um das mit hohem Engagement voran getriebene Projekt zu besuchen und zu erleben. Schulleiter Martin Haun schilderte in seiner Rede eindrucksvoll das Entstehen des Ganztagsangebotes für die Schülerinnen und Schüler der Lindnerschule in den Räumlichkeiten des ehemaligen Jugendheimes von St. Josef. Zwischen 1999 und 2007 wurde das Angebot angesichts der veränderten Familienstrukturen und des beruflichen Alltags der Eltern für die Kinder erweitert und optimiert. Neue und größere Räume wurden gebraucht. Die Schließung des katholischen Kindergartens wurde zum Start für die Erweiterung. Mit Hilfe des Kirchenvorstands und der Stadt Oberhausen wurde der Plan in die Tat umgesetzt. Seit 2006 können die Kinder der Lindnerschule das Angebot mit Mittagstisch, Hausaufgabenbetreuung und zusätzlichem Lernangebot nutzen. Musik-Arbeitsgemeinschaften, Tanzgruppen, der Bauspielplatz ..... können von den Kindern gewählt werden. Eine tolle Sache! Lernen mit allen Sinnen. Zum Team gehören mittlerweile 26 Personen – Sozialpädagogen, Erzieherinnen, Studentinnen und Studenten unter der Leitung von Frau Bangel-Schmidt. Für Martin Haun, den Chef der Lindnerschule eine Herausforderung als Pädagoge und Manager. Inzwischen werden 66 Kinder von 7:30 bis 16:00 betreut und gefördert. „Hauptziel der Arbeit im Offenen Ganztag“, so Martin Haun, „ ist es, Zeit für die Kinder zu haben, Ansprechpartner bei Problemen zu sein, den Kindern zu helfen und sie zu fördern. Dies als Ergänzung zum Schulprogramm und zur Elternförderung. Die räumliche Trennung der Gebäudekomplexe - Schule und Ganztag – über die Lindnerstraße hinweg, ist ein „Brücke, die neue Kräfte“ freisetzt. An der „nahtlosen Verzahnung der beiden Systeme“ arbeiten die Teams von Ganztag und Schule permanent, um eine neue „Lernkultur zu entwickeln“.
Ein Höhepunkt des Festes : die Namensgebung. Ab jetzt heißt das Ganztagsangebot „Villa BeLinda“ – in Anlehnung an das Wappentier der Lindnerschule, die fleißige Ameise „Belinda“. Mit fortschreitendem Nachmittag wurde das Fest immer voller. Eltern und viele Kinder kamen hinzu und feierten bei strahlendem Wetter mit. Eine gelungene Sache! Die Glückwünsche für die Zukunft verstehen sich von selbst! Glück auf, Villa BeLinda!