1. Allgemeine Einleitungsgedanken
Das Schulprogramm der Grundschule Buschhausen wird zur Zeit vom Gesamtkollegium überarbeitet. Durch den Schulverbund werden die beiden vorhandenen Schulprogramme miteinander verglichen und überprüft, mit dem Ziel: in den nächsten Monaten ein neues pädagogisches Gesamtkonzept zu entwickeln.
Das Schulprogramm fasst alle Absprachen über das pädagogische Konzept der Schule und über alle Traditionen zusammen. Es wird entwickelt vom Gesamtkollegium und mit den Eltern diskutiert; somit spiegelt es die pädagogische Grundorientierung des Kollegiums wieder und ist zugleich Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung aller Lehrerinnen, Lehrer und Eltern. Die staatlich vorgegebenen Richtlinien sind verbindliche Vorgaben für alle Grundschulen in NRW; das Schulprogramm berücksichtigt die konkreten Lernbedingungen, setzt bewährte Traditionen fort und bezieht das schulische Umfeld und den Heimatraum der Kinder in den Unterricht und das Schulleben insgesamt ein. Auf diese Weise bildet sich durch die Umsetzung der Richtlinien und Lehrpläne das individuelle Schulprogramm heraus.
2. Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit
In Anbetracht der sich sehr schnell verändernden Gesellschaftslandschaft, der immer größer werdenden Vereinsamung der Menschen - trotz des Lebens im Luxus, und der Zunahme egoistischen Denkens, hat sich die Grundschule Buschhausen als pädagogischen Schwerpunkt die Förderung der Selbstkompetenz und der Sozialkompetenz gesetzt.
Wir versuchen jedem Kind dabei zu helfen, die eigenen Kompetenzen zu erkennen, sie zu entwickeln und zu erweitern.
Dies kann gelingen durch differenzierte Unterrichtsangebote, differenzierte Lernzielkontrollen, verschiedene zusätzliche Angebote (Arbeitsgemeinschaften, Jeki-Projekt usw.) und regelmäßige Angebote, in denen die Kinder die eigenen Arbeitsergebnisse anderen vorstellen (Schulfeiern, Wettbewerbsteilnahmen usw.).
Um eine möglichst hohe Sozialkompetenz bei den Kindern zu erreichen, setzen wir uns folgende Ziele:
- friedlich miteinander umgehen
- sich partnerschaftlich verhalten im Schulalltag, in der Familie, im Verkehr, in der Freizeit
- sich gegenseitig helfen
- Vertrauen schaffen
- Kritik offen, sachlich und fair äußern
- Freude am Miteinander haben
- lustvolles Lernen ermöglichen
- sich im schulischen Umfeld auskennen
- umweltbewusst leben
3. Umsetzung der Zielsetzung in das Schulleben und den Unterrichtsalltag
3.1 Schulleben
3.1.1. Gemeinsam Feste feiern
Um das Schulleben möglichst abwechslungsreich und motivierend zu gestalten, regen die LehrerInnen oftmals gemeinsame Aktivitäten (klassenintern, klassenübergreifend und für die gesamte Schulgemeinde) an und führen in regelmäßigen Abständen folgende Veranstaltungen durch:
- Gemeinsame Feiern in den Turnhallen (Thematisch an Jahreszeiten gebunden: Frühling, Ostern, Sommer, Herbst, St.Martin, Weihnachten)
- In Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde finden regelmäßig 4 ökumenische Schulgottesdienste statt: Einschulungsgottesdienst (Lutherkirche an der Thüringer Str., für beide Standorte gemeinsam), Ernte-Dank-Gottesdienst (getrennt nach Standorten), Weihnachtsgottesdienst (getrennt nach Standorten), Schulabschlussgottesdienst (getrennt nach Standorten)
- Größere Schulfeste werden im Abstand von 2 Jahren durchgeführt (Schulfeste und Projektwochen im Wechsel). In den Jahren dazwischen können weitere Aktionen angeboten werden (Projekttage, Schulwandertage, ...)
- Die Bundesjugendspiele in der Leichtathletik werden alle 2 Jahre im Rahmen eines Alternativen Sportfestes durchgeführt.
- In allen Klassen werden im Laufe der 4 Grundschuljahre Klassenfahrten angeboten (eintägige oder mehrtägige Fahrten).
- Zu Weihnachten (Mik-Theater im Gemeindehaus an der Skagerrakstr.) sehen alle Klassen die angebotenen Theaterstücke.
- Klasseninterne Feste werden zu den verschiedensten Anlässen (z.B. Osterbasteln, Buchstabenfest, Sommerfest, Herbstfest, Nikolausfeier, Advents- oder Weihnachtsfeiern, Projektabschlüsse,....) durchgeführt.
3.1.2 Gestaltung des Schulhofes / Schulordnung
Als Ausgleich und Ergänzung zum Lernen "mit dem Kopf" benötigen alle Kinder ausreichende Angebote sich körperlich zu erfahren, sich zu bewegen und ohne Beobachtung oder Bewertung mit anderen zu reden oder zu singen. Die Schulhöfe der der beiden Standorte bieten verschiedene Spielzonen (Rasenfläche, Tischtennisplatten, Klettergerüste, Schaukelpferde, Hüpfkästchen, Fußballtore) an, sodass sich für alle Kinder eine übersichtliche Flächennutzung ergibt.
Um das gemeinsame Spielen zu fördern, stehen den Kindern zudem unterschiedliche Kleinspielgeräte (Bälle, Seilchen, Reifen, andere Wurfgeräte ...) zur Verfügung. Die notwendigen Spielregeln für das Verhalten auf dem Schulhof werden in Zusammenarbeit mit den Kindern und Kolleginnen aufgestellt, erprobt und bei Bedarf den jeweiligen Bedürfnissen angepasst. Da es zur Zeit noch keine Möglichkeit gibt eine überdachte Spielfläche auf dem Schulgelände anzulegen, bleiben die Kinder in Regenpausen in ihren Klassenräumen. Sie können hier spielen, lesen, sich unterhalten oder malen.
3.2 Unterricht
Die Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschulen in Nordrhein Westfalen stellen an alle Kinder hohe Anforderungen in den verschiedenen Unterrichtsfächern. Wir versuchen durch differenzierte Unterrichtsangebote allen Kindern gerecht zu werden. Durch unterschiedliche methodische Zugangsweisen (Einzelarbeit, Partner-, Gruppenarbeit, Frontalunterricht, Projektunterricht, Stationsunterricht, Arbeiten nach Tages- oder Wochenplänen, Freie Arbeit, ) sollen die Kinder in die Lage versetzt werden, möglichst selbstständig ihr Lernen zu planen und zu gestalten.